Ursprünglich besaßen unsere Schützen keine Uniform, sondern trugen die übliche bürgerliche Kleidung.
Erst die 1737 gegründete Grenadier-Kompagnie erhielt eine Art Uniform.
Diese bestand aus blauem Leibrock, leinener Hose mit Gamaschen und gelben Knöpfen und einer gelb besetzten hohen spitzen Mütze, der eine Granate in rotem Tuch aufgenäht war.
Als Waffe trugen die Grenadiere Muskete und langen Säbel.
Später nahmen auch die Schützen eine besondere Tracht an.
Diese war ein grüner Leibrock (scherzweise Schniepel genannt),
gelbe Nankinghose und Dreimaster mit Federbusch (scherzweise mit Schröpflampe oder Setzwage bezeichnet).
Die Waffen bestanden aus Büchse und langem Säbel.
Später trug man an Stelle des grünen Leibrocks einen schwarzen Frack und statt des Dreimasters den Zylinderhut.
Am 29. Juli 1844 zog die Schützen-Kompagnie zum ersten Male in der neuen Uniform aus, die aus einem grünen Waffenrock mit gelber Fangschnur, weißem Beinkleid, Käppi und Hirschfänger bestand. Beim Schützenfest des Jahres 1892 trugen 15 Mann der ersten und 5 Mann der zweiten Kompagnie zum ersten Male die heutige Uniform – graue Joppe, weißes Beinkleid, grauen Hut mit Feder.