Dobien 1956

1956.09.08. Wittenberger Rundblick

Hohe Mühle: 1513 zinst diese Mühle 72 Scheffel Korn dem Stift aller Heiligen Wittenberg.

Die Neumühle war vor 1573 Pulvermühle, sie soll längere Zeit im Besitz der Familie Cranach gewesen sein. 
1721 trägt die Mühle schon ihren heutigen Namen.

Teich- später Bollmanns-Mühle wurde um 1836 angelegt.
Dampfbetrieb seit etwa 1915.

Eine Holländerwindmühle  wird etwa 1860 von Carl Schumann errichtet.

Eine „Dobiensche Mühle“ wird 1672 und 1721 genannt.
Sie ist aber Mahlmühle-, Öl- und Schneidemühle, ebenso 1835 und 1862.

Die Wittenberger Tuchmacherinnung hatte auch in Reinsdorf in der „hohen“ Mühle eine Tuchwalke.
Schon 1569 Universitätsmühle, 1640 mehrmals ausgeplündert, wird 1817 auf Bitte der Wittenberger Tuchmacher diesen die „hohe“ Mühle als Tuchwalkenmühle zugesprochen.