Das Jahr 1923 brachte eine für die Sicherheit der Stadt wichtige Neuerung.
Am 2. Januar wurde die neue von der Firma Siemens und Halske – Magdeburg eingerichtete Feuermelder- Anlage, deren Zentrale sich im Stadthause befand, in Betrieb genommen.
Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgt seitdem nicht mehr durch die Sturmglocke auf dem Stadtkirchturme und Hornsignale, sondern durch Alarmglocken in den Wohnungen der Feuerwehrleute. Abends 6 Uhr des genannten Tages ließ der Türmer, dessen Posten eingezogen wurde, zum letzten Male seinen bekannten Viertelstunden-Hornruf erschallen.
Im Frühjahr 1926 wurde die Feuerwehr, die eine Umgestaltung erfuhr, mit einer Motorspritze und mechanischen Leiter ausgerüstet.
Wegen angeblicher Verzögerung der im Friedensvertrage geforderten Sachlieferungen an Holz und Kohle besetzten Franzosen und Belgier in rechtswidriger Weise das Ruhrgebiet.
Aus diesem Anlaß fanden am 13. Januar in sämtlichen Schulen Trauerfeiern und am darauffolgenden Sonntage in allen Kirchen Trauergottesdienste statt.
Im Trauergottesdienste der dichtgefüllten Stadtpfarrkirche predigte Superintendent D. Orthmann über Jos. 24, 15:
„Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.“
Im Anschluß daran veranstaltete der Verband der Rheinländer auf dem Marktplatze unter Mitwirkung der Gesangvereine „Polyhymnia“ und „Liederhain“ eine Protestkundgebung.
Nach einer Ansprache des Pfarrers Lic. Geibel – Apollensdorf wurde eine Entschließung angenommen, in der gegen den geschehenen unerhörten Rechtsbruch Protest erhoben und die Reichsregierung aufgefordert wurde, unbeugsamen Widerstand zu leisten.
Mittags von 12 bis 1 Uhr ertönte Trauergeläut.
Die staatlichen und städtischen Gebäude hatten halbmast geflaggt. Alle Lustbarkeiten waren für diesen Tag verboten.
Die Stadtverordnetenversammlung bewilligte am 17. Januar zur Unterstützung der Ruhr-Bergarbeiter 1 Million Mark, wobei sich die kommunistische Fraktion der Stimme enthielt.
In Schulen, Vereinen und in der Öffentlichkeit wurden zum gleichen Zwecke Sammlungen veranstaltet.
Der Landbund der Provinz Sachsen zeichnete 14 Millionen Mark, der Kreislandbund Wittenberg hiervon 300 000 M.
Der Reichslandbund erklärte sich bereit, 500 000 Kinder aus dem Ruhrgebiet aufzunehmen, wovon 600 vor allem in den Landgemeinden des Kreises Wittenberg freundliche Aufnahme fanden.
Leider mußte der Ruhrwiderstand im Oktober ergebnislos abgebrochen werden.
Am 5. und 6. Mai fand in Wittenberg der Regimentstag des ehemaligen Torgauer Feldartillerie Regiments Nr. 74 und der zugehörigen Formationen statt.
Er wurde eingeleitet durch einen Festkommers im Balzerschen Saale.
Am Sonntag, den 6. Mai, vormittags wurde auf dem Ehrenfriedhofe ein Feldgottesdienst abgehalten.
Am Nachmittag traten die Teilnehmer auf dem Kasernenplatz der neuen Artilleriekaserne an, wo sie von General a. D. Bender begrüßt wurden.
Im Anschluß daran erfolgte der Festzug durch die Stadt.
Am 10. Mai tagte hier der Verband mitteldeutscher Ortsmuseen, der von Oberbürgermeister Wurm namens der Stadt Wittenberg begrüßt wurde.
Der Vorsitzende des hiesigen Vereins für Heimatkunde und Heimatschutz Sanitätsrat Dr. Krüger hielt einen Vortrag:
„Übersicht über die Geschichte der Stadt Wittenberg.“
Zu einem großen Ereignis für unsere Stadt gestaltete sich der 3. Juni 1923.
An diesem Tage wurde unter Beteiligung von Tausenden das Denkmal für die im Weltkriege Gefallenen
– des Infanterie-Regiments Nr. 20,
– des Reserve-Infanterié-Regiments Nr. 20 und
– des Landwehr- Infanterie-Regiments Nr. 20 feierlich eingeweiht.
Die Stadt war zur Feier mit Gewinden aus Tannengrün und Eichenlaub reich geschmückt, und von den Häusern wehten die Fahnen – vornehmlich in den alten Reichsfarben und den Stadtfarben – den Willkommensgruß.
Dem Weihetag voraus ging am Vorabend ein Festkommers in Balzers Saal.
Nach dem von Pfarrer Sievers verfaßten und gesprochenen Vorspruch begrüßte der derzeitige Vorsitzende des hiesigen Vereins ehem. 20 er, Finanzinspektor Hende, die Versammelten.
Oberbürgermeister Wurm überbrachte den Willkommensgruß der Stadt Wittenberg, für den General Feldmann als ältester Regimentskommandeur des ehem. 20 er Infanterie-Regiments dankte.
Daran schloß sich noch eine lange Reihe weiterer Begrüßungen.
Der Weihetag wurde früh 6½ Uhr durch das Große Wecken eingeleitet.
Um 10½ Uhr marschierten die Vereine und Abordnungen auf dem Hofe der Kavalierkaserne zum Regimentsappell auf, wo sie ein weites geschlossenes Viereck bildeten.
Oberbürgermeister Wurm sprach den alten ehem. 20 ern die herzlichen Willkommensgrüße der alten Garnisonstadt aus, für die General von Lochow freudig dankte.
An den Regimentsappell schloß sich unmittelbar Feldgottesdienst und Gedenkfeier an.
Die vereinigten Wittenberger Männergesangvereine eröffneten sie mit dem Gesange des „Altniederländischen Dankgebets“.
Dann richteten Divisionspfarrer Irmer – Berlin (ehem. evangelischer Garnisonspfarrer) und Pfarrer Wand – Wittenberg (ehem. katholischer Garnisonspfarrer) an die Versammelten Ansprachen. Mit dem unter Musikbegleitung gesungenen Choral
„Ich bete an die Macht der Liebe“ endete die Feier.
Hierauf ordneten sich die Teilnehmer zum Festzuge, der mehrere Tausend mit 40 Fahnen und Bannern und mehreren Musikkapellen umfaßte.
An der Spitze schritten der Denkmalsausschuß und die Generale.
Es folgten Magistrat und Stadtverordnete, Gemeindekirchenrat, Traditionstruppen, Frauengruppe, Kranzgruppe, die ehem. Regimentsangehörigen nach Bataillonen geordnet, der Kreiskriegerverband, sonstige Vereine und Abordnungen.
Der ausgedehnte Zug, auf den es unaufhörlich Blumen herabregnete, wurde auf dem ganzen Wege von einer unabsehbaren Menge begleitet.
Der Denkmalsplatz am östlichen Ufer des Schwanenteichs war in weitem Umkreise für die Zugteilnehmer und die zahlreich erschienenen Angehörigen der Gefallenen freigehalten, während die übrige nach Tausenden zählende Menge dichtgedrängt sämtliche Ufer des Schwanenteichs säumte.
Das Denkmal war von vier durch Tannengewinde verbundene und mit Tannenkränzen geschmückten Flaggenmasten umgeben, welche die Denkmalshülle aus schwarz weiß gestreiftem Segeltuch trugen. Vor dem Denkmal nahmen im Halbkreis die Fahnen Aufstellung.
Nach dem von den Musikkapellen gespielten Chopinschen Trauermarsch hielt Propst Stolze – Clöden die Weiherede.
Die Denkmalsweihe vollzog General Feldmann.
Während die Denkmalshülle langsam sank, neigten sich die Fahnen, und mit entblößtem Haupte sang die Menge das ergreifende Lied der Kameradentreue
„Ich hatt‘ einen Kameraden.“
Namens des Denkmalsausschusses übergab Studiendirektor Heubner das Denkmal der Stadt Wittenberg, für die es Oberbürgermeister Wurm übernahm.
Während die Glocken der Stadtpfarrkirche und der katholischen Kirche mit vollem Geläut einsetzten, wurden an den Denkmalsstufen unter Widmungssprüchen zahlreiche Kränze niedergelegt.
Mit dem von den Tausenden gesungenem Liede
„Deutschland, Deutschland über alles“
schloß die ergreifende Weihefeier.
Der Nachmittag und Abend vereinigte die Gäste mit den hiesigen Einwohnern in verschiedenen Lokalen der Stadt.
Am 22. und 23. September fand in unserer Stadt abermals eine Jubiläumsfeier statt.
Galten die Gedenkfeiern der vorausgegangenen Jahre Martin Luther und seinem Werke, so war diese Feier dem segensreichen Werke der Inneren Mission gewidmet.
Am 23. September waren 75 Jahre vergangen, seit auf dem Wittenberger Kirchentage 1848 durch die geistigmächtige Rede Wicherns die Innere Mission der evangelischen Kirche ins Leben trat und der Zentralausschuß für Innere Mission gegründet wurde. Das damals in den Ackergrund der evangelischen Kirche gelegte Senfkorn ist zu einem weitschattenden Baume, zu einem gewaltigen Werke helfender und rettender Liebe emporgewachsen, die namentlich auch in der Lutherstadt Wittenberg in zahlreichen Anstalten und Einrichtungen sich betätigt.
Zur Jubelfeier hatten sich die Vertreter des Zentralausschusses für die Innere Mission und der Wohlfahrts- Organisationen, die Vertreter der kirchlichen und staatlichen Behörden und der Universitäten in großer Zahl eingefunden.
Von außerdeutschen Ländern waren vertreten Estland, Finnland, Holland, Österreich, Polen, Rußland, Schweden, Schweiz und Tschechoslowakei.
Glockengeläut von den Türmen der Stadtpfarrkirche und Choralblasen eines von Dresdener Pfarrern gebildeten Bläser- Quartetts leiteten die Feier am 21. September ein.
Nachmittags 3 Uhr versammelten sich die Mitglieder des Zentralausschusses in dem geschmückten Sitzungssaale des Rathauses, wo Oberbürgermeister Wurm sie namens der Stadt begrüßte.
Der Präsident des Zentralausschusses, Geh. Konsistorialrat Prof. D. Dr. Seeberg – Berlin dankte für den Willkommensgruß.
Um 4 Uhr begann im Festsaale des Melanchthongymnasiums die erste Versammlung, bei welcher Prof. D. Lüttgert – Halle einen Vortrag über „Die geistliche und sittliche Not der Studenten“ hielt.
Am folgenden Tage, den 22. September, fand im gleichen Raume die zweite Versammlung statt.
In dieser sprachen Pfarrer Schlitter – Karlshöhe und Dr. Frick –Bremen über „Die Aufgaben der Diakonie in der Gegenwart.“
Im Anschluß daran tagte die geschlossene Mitgliederversammlung.
Den Abschluß dieses Tages bildete die musikalische Abendfeier in der festlich geschmückten Stadtpfarrkirche, die von dem Oratorien- und Kirchenchor unter Musikdirektor Straubes Leitung und der Mitwirkung auswärtiger Solokräfte ausgeführt wurde.
Die Begleitung stellten das Jahnkesche Orchester und die Mitglieder des hiesigen Musikvereins.
Die Schriftverlesung geschah durch Pfarrer Knolle.
Choralblasen von den Türmen der Stadtpfarrkirche und den Plätzen der Stadt leitete den Hauptfesttag, den 23. September, ein.
Um 8¾ Uhr fand in Luthers Wohnstube für die Mitglieder des Zentralausschusses und die Ehrengäste eine von Prof. D. Jordan gehaltene Andacht statt.
Unterdessen sammelten sich im Hofe des Lutherhauses die Teilnehmer zum gemeinsamen Kirchgang nach der Stadtpfarrkirche, der unter Glockengeläut und Choralklängen des Bläserchors Collegienstraße und Marktplatz durchschritt.
Im Festgottesdienst, den die Gesänge des Oratorien- und Kirchenchors verschönten, hielt Generalsuperintendent D. Zoellner – Münster i. W. die Festpredigt im Anschluß an das Gleichnis von der Speisung der fünftausend Mann.
Wie am Vorabend so brachte auch nach Schluß des Festgottesdienstes das Dresdener Pastoren- Quartett vom Balkon der Anhalt-Dessauischen Landesbank mehrere Choräle zum Vortrag.
Den Höhepunkt der Jubelfeier bildete der Festakt in der Schloßkirche mittags 12 Uhr.
Nach der Begrüßungsansprache des Präsidenten D. Dr. Seeberg hielt Geh. Konsistorialrat Prof. D. Mahling – Berlin den Festvortrag: „75 Jahre Innere Mission.“
Daran schloß sich die Begrüßung durch die Staats- und Kirchenbehörden, Vereine für Innere Mission und verwandte Organisationen, Vertreter des Auslandes und der Universitäten.
Die Grüße und Glückwünsche der Reichsregierung brachte Reichsminister Dr. Oeser – Berlin in einer längeren Ansprache zum Ausdruck.
Aus Anlaß der Jubelfeier verliehen mehrere Universitäten einer Reihe von Männern, die sich um die Innere Mission besondere Verdienste erworben hatten, die Würde eines Lizentiaten bzw. Doktors der Theologie.
Die Promotion wurde vom Präsidenten D. Dr. Seeber in den üblichen akademischen Formen vollzogen.
Mit dem trutzigen Bekenntnis der Gemeinde
„Das Wort sie sollen lassen stahn“ fand die ausgedehnte Feier nachmittags 3½ Uhr ihren Abschluß.
Am Abend fand im Balzerschen Saale eine öffentliche Volksversammlung statt.
In dieser zeichnete Pfarrer D. von Bodelschwingh – Bethel „Bilder aus der Diakonie“, Pfarrer Büchsel – Schweicheln über die Erziehungsarbeit an seinen Anstalten, Fräulein Eva Marie Kranz aus der „christliche Jugendbewegung“, Pfarrer Hötzel – Berlin gab „Bilder aus der Volksmission“.
Das Schlußwort sprach der geschäftsführende Direktor des Zentralausschusses D. Füllkrug – Berlin.
An die Jubelfeier schloß sich am 24. und 25. September die erste Konferenz des Kontinentalen Verbandes für Diakonie und Innere Mission.
Dabei wurden folgende Vorträge gehalten:
– „Die Pflicht der evangelischen Kirche Rußland gegenüber“
(Bischof Prof. Dr. Hammerus – Helsingfors),
– „Die Missionsaufgaben im eigenen Volke“
(Direktor Pfarrer Dr. Norel – Amsterdam),
– „Der soziale Dienst, eine Lebensbedingung der Kirche“
(Direktor Pfarrer Ohl – Langenberg).
Die letzten Monate des Jahres 1923 sahen das Deutsche Reich in der größten Verwirrung und Not.
Der Ruhrwiderstand, der gewaltige Summen verschlungen hatte, die ferner nicht mehr aufzubringen waren, mußte im Oktober ergebnislos abgebrochen werden.
Überall flackerten Unruhen auf; die kommunistischen Regierungen Sachsens und Thüringens versagten der Reichsregierung den Gehorsam und mußten durch den Einmarsch der Reichswehr dazu gezwungen werden.
Im Rheinlande versuchten die Separatisten die „Rheinische Republik“ auszurufen.
Der erneute Rücktritt der Reichsregierung vergrößerte die Verwirrung.
Zehn Tage lang war das Deutsche Reich ohne eigentliche Regierung, da alle Versuche, eine solche zu bilden, am Parteihader scheiterten. Das Währungselend und mit ihm Teuerung, Arbeitslosigkeit und Hunger nahmen zu.
Ende November betrug die Zahl der unterstützten Arbeitslosen im unbesetzten Deutschland 1 250 000, im besetzten Gebiet mehr als 2 Millionen, die Zahl der unterstützten Kurzarbeiter im unbesetzten Deutschland 1 772 000.
Von der Erwerbslosen-Fürsorgestelle der Stadt Wittenberg wurden in dieser Zeit unterstützt 687 männliche und 221 weibliche Vollerwerbslose und 1 107 männliche und 549 weibliche Kurzarbeiter.
Die Bettler – Männer Frauen und Kinder – überschwemmten das Land, Einbruch und Diebstahl gehörten zu den alltäglichen Erscheinungen.
Bezeichnend für die finanzielle Notlage des Reiches ist es, daß den Beamten am 17. Dezember nicht einmal die ihnen zustehende Monatshälfte ihres Gehalts gezahlt werden konnte; sie erhielten davon nur etwa ein Viertel.
Um der Not abzuhelfen, ordnete die unter der Führung von Marx (Zentrum) und Stresemann (Deutsche Volkspartei) neugebildete Reichsregierung eine Reihe einschneidender Sparmaßnahmen an, die freilich sich nicht immer als wirksam erwiesen und vor allem den Beamten schwere Lasten auflegten.
Die Beamtengehälter wurden etwa auf die Hälfte der Friedenssätze reduziert;
das pensionsfähige Alter der Staatsbeamten und Lehrer auf das 65. Lebensjahr festgesetzt und der Abbau von 25 Prozent aller im Staats- und Gemeindedienst stehenden Beamten angeordnet. Dadurch wurden Tausende von leistungsfähigen Beamten vorzeitig entlassen und bei unzureichendem Ruhegehalt oder Wartegeld in schwere wirtschaftliche Lage gebracht.
Um den Gefahren zu begegnen, die aus diesem Abbau Schule und Erziehung erwuchsen, vereinigten sich an vielen Orten Lehrer und Eltern, um dagegen Protest zu erheben, daß der Abbau mechanisch auch auf die Schule übertragen wurde.
Auch in Wittenberg fand am 14. Dezember im Festsaale des Melanchthongymnasiums eine solche Protestversammlung statt. Hierbei behandelte Stabsarzt Dr. Bosse die Angelegenheit vom hygienischen, intelektuellen und Rektor Becherer – Piesteritz vom unterrichtlichen und volkswirtschaftlichen Standpunkte aus.
Am Schluß wurde der Wille der Versammlung in einer Entschließung zum Ausdruck gebracht.
Auf Veranlassung der Reichs- Kohlenwirtschaftsstelle und der Preußischen Kohlenwirtschaftsstelle wurde am 19. Dezember im Hause des Töpfermeisters Hecht (Holzmarkt) eine „Heiztechnische Ausstellung“ eröffnet.
An dem verschiedenen Brennmaterial, an Öfen, Herden, Gasöfen und Gasherden wurde gezeigt, wie im Haushalt Ersparnisse an Brennmaterial erzielt werden können, was im Hinblick auf die Kohlennot ein dringendes Erfordernis war.